Wirtschaftlichste eGovernment-Anwendung
In dieser Kategorie werden eGovernment-Projekte von Organisationen der Öffentlichen Hand ausgezeichnet. Diese können auch gern gemeinsam von Verwaltungen und ihrem öffentlichen IT-Dienstleister eingereicht werden.
Angesichts der zunehmenden Probleme bei der Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen und den Auswirkungen der Schuldenbremse wird beim eGovernment die Erzielung von nachhaltigen wirtschaftlichen Effekten eine immer größere Bedeutung spielen. Ein wesentlicher Hebel ist dabei die Nutzung modernster vernetzter Informations-, Kommunikations- und Kollaborationstechnologie.
Bewertet werden die dabei entstehenden Wirtschaftlichkeitspotenziale in Gestalt von Kosteneinsparungen (Personal-, Sachkosten und Abschreibungen sowie ggf. auch die Erzielung von Einnahmen). Dabei wird nicht der absolut größte Einsparungseffekt prämiert, sondern die größte Einsparung in Relation zur jeweiligen Investition. Die qualitative Kosten-/ Nutzenbetrachtung wird nur sekundär berücksichtigt. Darüber hinaus werden auch die Skalierungsfähigkeit sowie die einfache Übertragbarkeit des Projektes auf andere Organisationseinheiten der Öffentlichen Verwaltung bewertet.
Diese bezieht sich zum einen auf
- die Neugestaltung von Verwaltungsprozessen durch Automatisierung oder durch den Wegfall von Prozessschritten bei Verwaltungstransaktionen im Backoffice,
zum anderen aber auch auf
- eine Neuorganisation der öffentlichen Dienstleistungserfüllung durch vernetzteres Arbeiten,
- die Einbeziehung von Bürgern, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen in die Dienstleistungserbringung sowie
- die Senkung von Kosten durch den Einsatz moderner Kommunikations- und Kollaborationswerkzeuge, wie Videokonferenzen, Webkonferenzen etc.
Hier finden Sie die Teilnahmeunterlagen für diese Kategorie (Download)



